Salon Rouge - Wie systemrelevant ist man nach der Pandemie?

„Die Vertreterinnen und Vertreter der Pflege sitzen nicht in den relevanten Gremien – die Pflege ist fremdbestimmt.“

Wir alle haben das Klatschen für die Pflegekräfte im Corona-Jahr 2020 mitbekommen. Menschen gingen bundesweit auf die Balkone und applaudierten allen Helferinnen und Helfern als Dank für ihren Einsatz während der Krise und bekräftigten damit deren Systemrelevanz. Doch Applaus allein ist nicht ausreichend, wenn es um nicht angemessene Bezahlung und unzureichende Arbeitsbedingungen geht. Über das Thema „Wie systemrelevant ist man nach der Pandemie“ referierten Christoph Gresch, Hausleiter sowie Pflegedienstleiter bei der Bruderhaus Diakonie, sowie Benjamin Adelfinger von ver.di im Salon Rouge.

Kreisparteitag der SPD Bodenseekreis gibt Rückenwind: 100 Prozent für Leon Hahn

Die SPD im Bodenseekreis hat beim Kreisparteitag ihren SPD-Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten mit 100 Prozent der Stimmen als Kreisvorsitzenden im Amt bestätigt. 


Der SPD-Politiker hatte die Partei zuvor auf einen spannenden und heißen Wahlkampf eingeschworen. „Der bisherige direkt gewählte Abgeordnete tritt nicht wieder an. Die Menschen können völlig neu darüber entscheiden, wer ihr Bodensee-Abgeordneter in Berlin sein soll“, so Leon Hahn. „Unser Kreis braucht eine politische Vertretung in Berlin, die sich als Sprachrohr der Region versteht und alles tut, um unsere Interessen in Berlin hör- und sichtbar zu machen. Dieser Bodensee-Abgeordnete will ich für unsere Region sein“, so Leon Hahn weiter
 

Klimaschutzexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker beim Salon Rouge

Die entscheidende Frage zum Klimaschutz ist laut SPD nicht die Frage, ob Klimaschutz notwendig ist, sondern wie eine schnellstmögliche Realisierung von Schutzmaßnahmen aussehen kann und muss. Dieser hat sich der SPD Ortsverein im digitalen Salon Rouge mit dem Thema „Klimaschutz durch Fortschritt oder Verzicht?“ gestellt. Dazu war der Klimaschutzexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker als Referent eingeladen.

Fraktionserklärung zum ÖPNV-Bericht 2021

Fraktionserklärung zum Bericht Öffentlicher Personennahverkehr, 17.05.2021

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrter Herr Schültke,

meine Damen und Herren,

im Namen der Fraktion SPD/Die Linke bedanke auch ich mich recht herzlich für den umfassenden und fundierten Bericht der Stadtverkehr Friedrichshafen zum öffentlichen Personennahverkehr.

Der Bericht macht deutlich: hier wird erfolgreiche, gute Arbeit geleistet!

Die stetige Steigerung der Fahrgastzahlen bis über 4 Millionen Fahrgäste im Jahr 2019 verdeutlicht - das Angebot ist bzgl. Tarif, Taktung, Verlässlichlichkeit und Kundenfreundlichkeit attraktiv und entsprechend nimmt die Akzeptanz des ÖPNV in der Bevölkerung kontinuierlich zu.

Dies alles ist gut für das Klima, bedeutet Verkehrsentlastung und damit auch ein verbessertes Wohlempfinden der Menschen.

Die angedachte Einführung eines Klima-Abos, der Aufbau von Fahrgast-Echtzeit-Informationen, sowie eines E-Carsharing-Systems halten wir ebenso wie die Weiterentwicklung der bodo-eCard für zukunftsweisend.

Besonders begüßen wir den geplanten Ausbau der Leistungen für den Abend- und Nachtverkehr - den on-demand-Verkehr verstehen wir als Weiterentwicklung des bestehenden und seit drei Jahrzehnten bewährten RiA-Angebots. So können zukünftig auch die weniger zentral liegenden Ortsteile bedarfsgenau angefahren werden.

Der Einführung und Rabattierung eines 1 €- eCard-Kurzstreckentarifs ab April 2021 stimmen wir zu. Dabei begrüßen wir vor allem, dass durch die Bindung der Ermäßigung an die eCard ein Kundenbindungseffekt gewährleistet wird. Ohne diesen zu erwartenden Kundenbindungseffekt stehen wir einem 1 €-Ticket grundsätzlich jedoch skeptisch gegenüber. 1 €-Tickets unterlaufen letzlich die Bereitschaft des Erwerbs von Monats- oder Jahres-Dauerkarten. Eine solche Kannibalisierung darf es auf keinen Fall geben.

Unsere Fraktion fordert deshalb seit Langem die Einführung eines 365 €-Jahresticket und wir freuen uns über die von Ihnen, Herrn Schültke, dazu vorhin gemachten Ausführungen. Bei einem solchen Jahresticket wäre Preisattraktivität und Kundenbindung gewährleistet!

Eine nicht im Bericht, aber mündlich von Ihnen, Herr Schültke, im Finanz- und Verwaltungausschuss erwähnte Einrichtung einer Bushaltestelle am Graf-Zeppelin-Haus halten wir für erforderlich und würden diese sehr begrüßen.

Womit wir allerdings hadern, ist, dass die Anbindung von Kluftern nach Markdorf nochmals drei Jahre auf sich warten lässt. Wir wünschen uns und erwarten auch, dass hier zeitlich vorgezogen eine pragmatische Lösung der nur kurzen Linienverlängerung nach Markdorf gefunden wird.

Auch halten wir es für erforderlich, zukünftig bei der Linienführung in die Außenorte zwischen direkten Schnellverbindungslinien und Linien, die alle Haltepunkte anfahren, zu unterscheiden.

Die Mitglieder der Fraktion SPD/ Die Linke stimmen allen Punkten des Beschlussantrages gerne zu.

Wenige Worte noch

zur Bodensee-Oberschwaben-Bahn (GmbH&Co.KG)  und zur Katamaran-Reederei Bodensee (GmbH& Co.KG)

Auch hier kann je von einer großen Erfolgsgeschichte gesprochen werden. Auf unsere Katamarane und unsere BOB können wir stolz sein, insbesondere die Pünktlichkeitsquote bei der Bodenseeoberschwabenbahn von fast 97% imponiert.

Die Katamaran-Reederei kann erfreulicherweise bis 2019 steigende Fahrgastzahlen und in den Jahren 2017 bis 2019 erstmals auch positive Unternehmensergebnisse aufweisen.

Bei der BOB hoffen wir, dass der von 2017 bis 2019 eingetretene Fahrgastzahlen-Rückgang um etwa 8 % nach Beendigung der Schienen-Ersatz-Verkehrs-Zeiten wieder umgekehrt werden kann.

Die Bewältigung des Übergangszeitraumes bis zur Ausschreibung eines langfristigen Verkehrsvertrages wurde mit dem Erwerb und der geplanten Generalüberholung der acht gebrauchten elektrisch angetriebenen Fahrzeuge angegangen. Wir hoffen sehr, dass der Sprung ins elektrische Zeitalter gelingen wird und die im Bericht erwähnte Mammut-Aufgabe gemeistert werden kann.

Salon Rouge digital mit Ernst Ulrich von Weizsäcker

Viele fordern harte Maßnahmen der Politik zum Schutz unseres Klimas. Echter Klimaschutz aber bedeutet doch auch persönlicher Verzicht? Verzicht auf Flugreisen, auf die Fahrt mit dem Auto, Erdbeeren aus Spanien, Plastik, Fleisch und Co. Ist dieser Verzicht auch zielführend, oder sind das nur Peanuts? Darüber wird am am 18.05.2021 im digitalen Salon Rouge, mit Ernst Ulrich von Weizsäcker diskutiert werden.
 

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