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Bei zwei Online-Konferenzen hat die SPD Bodenseekreis Betroffene der Corona-Pandemie mit verantwortlichen Spitzenpolitikern zusammengebracht. Die beiden Konferenzen bildeten den Auftakt einer Online-Konferenz-Reihe der Kreis-SPD, bei welcher der direkte Kontakt aus dem Bodenseekreis mit Verantwortlichen in Bund und Land möglich gemacht wird. "Wir wissen, dass es nun darum gehen muss, vor allem passgenaue Lösungen zu entwickeln. Dafür muss die Politik jetzt vor allem zuhören. Wenn hierzu die Betroffenen selbst zu Wort kommen, profitieren letztlich alle davon", so der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Rainer Röver.
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In einer Telefonschalte hat der SPD-Kreisvorstand intensiv über die aktuelle Situation im Bodenseekreis seit Ausbruch der Corona-Pandemie beraten. "Wir werden alles daransetzen, die Sorgen und Bedürfnisse der vielen Menschen aufzugreifen und an die zuständigen Stellen zu bringen", so der SPD-Kreisvorsitzende Rainer Röver. "Es gibt gerade enorm viele Menschen, die durch die Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind und die mit Ängsten, Isolation oder Doppelbelastung durch Job und Betreuung von Kindern oder Angehörigen an die Grenzen und darüber hinausgebracht werden. Diesen hören wir zu".
„Das sind großartige Nachrichten für Immenstaad“, so der für den Bodenseekreis zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat heute die Förderung der Sanierung der Linzgauhalle und der Tribüne und Tartanbahn der Sportanlage Forstwiesen in Immenstaad mit 781.200 Euro beschlossen. Damit trägt der Bund circa 45 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von 1,7 Mio. Euro.
Zuversichtlich ist die Gemeinderatsfraktion SPD /Die Linke, dass Friedrichshafen einen Mobilitätsmanager bekommt. Seit mehreren Jahren wirbt die SPD für diese Stelle. Sie hat dazu die Expertise des deutschlandweit anerkannten Experten für Mobilitätsfragen, Professor Heiner Monheim, in ihre Anträge einfließen lassen. Dranbleiben war die Devise der Sozialdemokraten. Gut Ding will Weile haben. Bürger wollen von Lärm, Abgasen und Staus entlastet werden. Die Stadt will sich hin zur Klimaneutralität entwickeln. Um dies zu erreichen, ist es erforderlich, das gesamte Verkehrssystem, alle Akteure zu vernetzen. Das geht vom Fuß- über den Radverkehr, den motorisierten Individual Verkehr (Pkw und Motorrad) bis zum ÖPNV mit Bus und Bahn. Diese Verkehrsarten stehen untereinander in Konkurrenz um Flächen und Budgets. Dieses Konkurrenzdenken zu überwinden und gute Erfahrungen auszutauschen, ist wichtiger Teil der Arbeit, die angepackt werden muss. Die Pendlerströme nach Friedrichshafen (täglich 20.000 Pendler rein und 10.000 raus) werden stark vom Verhalten der Betriebe und ihrer Belegschaften beeinflusst. Der Mobilitätsmanager hat die Aufgabe, die verschiedenen Akteure in Wirtschaft und Verwaltung bei Planungen und deren Umsetzungen mit einander zu vernetzen und zu abgestimmtem Handeln zu bewegen. Zudem sind Kontakte nach außen erforderlich zu den Nachbar-Kommunen, dem Kreis, dem Land, dem Bund und der EU für die frühe Kenntnis von Förderungen, der erfolgreichen Förderung von außen als auch für ein koordiniertes Handeln mit den Nachbarn. So lässt sich erfolgreich attraktive, umwelt- und klimafreundliche Mobilität gestalten. Die neue Aufgabe wird der Stadt Geld sparen, da sie die Wirtschaftlichkeit ihrer Verkehrsangebote steigert. Und sie passt zu den Eckpunkten der Klimapolitik, die Oberbürgermeister Brand vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.
Zu Recht werde von Experten darauf hingewiesen, dass vor Einführung eines Jahrestickets, wie es beispielsweise in Vorarlberg der Fall ist, zunächst das ÖPNV-Angebot deutlich verbessert werden müsse, stellt Kreisrätin Britta Wagner fest. Deshalb beantrage die SPD-Kreistagsfraktion, einen Stufenplan für den Ausbau des ÖPNV zu erarbeiten, mit Vorschlägen, wie die Fahrgastzahlen erhöht und eine gleichmäßigere Auslastung der Busse über den Tag erreicht werden kann. Nach Auffassung der SPD soll die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit bodo dafür ein Umsetzungskonzept erarbeiten.
