SPD-Kreistagsfraktion fordert mehr Geld vom Land für den Ausbau der Bodenseegürtelbahn

Verärgert zeigt sich die SPD-Kreistagsfraktion über die Aussage von Verkehrsminister Winfried Hermann, wonach die beiden Landkreise Konstanz und Bodenseekreis einen hohen Anteil an den Kosten für Ausbau und Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn selbst stemmen müssten. Auch der Hinweis, dass am Bodensee „sich nicht gerade die ärmsten Kommunen der Republik“ befänden, bezeichnete Fraktionsvorsitzender Norbert Zeller als sarkastisch.

Salon Rouge im September

Salon Rouge im September: „Frauenpower: Was bedeutet es, als Frau kommunalpolitisch aktiv zu sein?“

Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist weiblich. Und dennoch ist es nicht die Normalität, dass Frauen in Führungspositionen oder in politischen Gremien den gleichen Anteil besetzen, wie Männer. Die Diskussionsrunde „Salon Rouge“ des SPD-Ortsvereins befasst sich am 19. September um 19 Uhr mit dem Thema „Frauenpower: Was bedeutet es, als Frau kommunalpolitisch aktiv zu sein?“.

Wir vor Ort: Parking-Day am 17.09

Am 17. September ist der „Park(ing) Day“ in der Nordstadt. Dieser Tag der Mobilität wird im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche veranstaltet. Hierfür wird die Charlottenstraße für Autos gesperrt und Vereine, Verbände und andere Organisationen bespielen die Straße mit Ständen und Aktionen.

 

Der SPD-Ortsverein ist von 12 bis 18 Uhr mit einem Stand vor Ort (gegenüber von „Weber & Weiss“). Dabei werden die TOP 5-Forderungen für die Häfler-Mobilität vorgestellt. Außerdem freuen sich die Sozialdemokrat:innen über viele gute Gespräche und Ideen der Bürger:innen. Bei einem typischen „Straßenspiel“ können Groß und Klein ihr Können zeigen.

Radwegebau, jede Chance nutzen

 

Wenn sich die Chance bietet, einen Geh- und Radweg zu bauen, muss sie genutzt werden.  Der Neubau der Straßenmeisterei  und des Markdorfer Wertstoffhofs an der Müllstraße bietet eine solche Chance.

 

 
 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeiten, in denen Fußgänger im Straßengraben laufen müssen und  Radfahrern nur die Müllstraße oder größere Umwege angeboten werden, wären vorbei.

Neue Albert-Merglen-Schule, Licht am Ende des Tunnels

Nachdem kaum noch Aussicht auf einen zügigen Neubau der Albert-Merglen-Schule bestand, zeichnet sich jetzt ein Königsweg hin zu einer neuen Schule ab.

Der Gemeinderat hat mit großer Mehrheit dafür votiert, die notwendigen Voruntersuchungen für eine dauerhafte Unterbringung der Schule im bestehenden Gebäude Fallenbrunnen 18 durchzuführen.

Wegen der Schulferien ist noch offen, wie die Schule, die Schülerinnen, Schüler, Lehrer und Eltern zu diesem Vorschlag stehen.  

Die Vorteile von  „Fallenbrunnen 18“ sind beeindruckend:

  • Das Gebäude steht bereits. Es wird keine neue Fläche überbaut und versiegelt.
 
 
  • Es muss kein neuer Bebauungsplan erstellt werden, was mindestens zwei bis drei Jahre Zeit in Anspruch nehmen würde.
  • Das alte Schulgebäude bleibt für neue Nutzungen im Quartier erhalten. Es muss nicht abgerissen werden.
  • Die Schule zieht nur einmal um in den neuen Standort im Fallenbrunnen. Bei einer Interimslösung hätte die Schule zweimal umziehen müssen, mit all den Störungen des Schulbetriebs durch einen Umzug.
  • Es muss kein Container-Schulgebäude für eine Zwischenlösung erstellt werden.
  • Die Schule kommt raus in den kühlen Fallenbrunnen,
    • weg vom jetzigen Standort, der zu den heißesten im Stadtgebiet zählt,
    • weg von der Grenze zum Industriegebiet mit seinen Lärm- und Luftbelastungen.
  • Die Energiebilanz ist bestechend gut: Der enorme Energiebedarf (genannt Graue Energie) für einen Neubau entfällt. Die Graue Energie, die im alten Schulgebäude steckt, bleibt erhalten, wird nicht durch einen Abriss vernichtet.

Gegen das gut und eindringlich begründete Votum der SPD hatte der Gemeinderat Ende 2022 mit der Stimme von OB Brand entschieden, die Schule am alten Standort neu zu bauen. Eine schwierige Situation war entstanden. Aktuell platzt die Schule aus allen Nähten und es hätte viele Jahre in Anspruch genommen, bis die Albert-Merglen-Schule in ihr neues Schulgebäude hätte einziehen können.  Die Mehrkosten für eine damit notwendig gewordene Zwischenlösung bezifferte die Bauverwaltung auf mehrere Millionen Euro. Ein Platz für die Zwischenlösung  war nicht in Aussicht. Die Sache drohte gegen die Wand zu laufen.

Für den Schulstandort Fallenbrunnen wird  wohl eine Neuaufteilung der Schulbezirke erforderlich. Der neue Schulstandort würde dann allerdings auch zu den Wohnungen passen, die im Fallenbrunnen gebaut werden.

 

Die SPD ist gespannt auf die Ergebnisse der Standortüberprüfung mit der Ertüchtigung des Gebäudes Fallenbrunnen 18 zum neuen Schulstandort für die Albert-Merglen-Schule unter Berücksichtigung von Kosten, Schulbezirken, Machbarkeit, usw..