Mit tiefer Anteilnahme und großer Trauer haben die Mitglieder des Kressbronner SPD-Ortsvereins und des SPD Kreisverbands Bodenseekreis vom Tod ihres ältesten Mitglieds Otti Meyer am 3. März 2020 erfahren. Sie hatte in ihren politisch aktiven Jahren als „First Lady des Kreistags“ weit über die engen Parteigrenzen hinaus Anerkennung gefunden. Sie war 1990 mit der Bürgerplakette der Gemeinde Kressbronn a. B. ausgezeichnet und 2015 mit dem goldenen Parteiabzeichen der SPD für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt worden. Seit ihrem siebzigsten Geburtstag wurde ihr Lebenswerk alle fünf Jahre in einer öffentlichen Feierstunde ihrer Gemeinde gewürdigt
Augsburg war das Ziel dreier Vertreter der Häfler SPD-Fraktion, die sich bei den Stadtwerken Augsburg SWA über deren Innovationen im Bereich Mobilität und Haustechnik informierten. Alfred Müllner, ehemals Geschäftsführer der Stadtwerke am See und seit über drei Jahren Geschäftsführer der SWA, hatte für kompetente Ansprechpartner gesorgt.
Das Antwortschreiben des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg auf Verbesserungsvorschläge der beiden SPD-Kreistagsfraktionen Konstanz und Bodenseekreis bezeichnen die beiden Fraktionsvorsitzenden Baumert und Zeller als „sehr enttäuschend“. In einem Schreiben an den Minister kritisierten die SPD-Fraktionen die im letzten Fahrplanwechsel vorgenommenen Veränderungen auf der Bodenseegürtelbahnlinie. „Viele Anschlüsse, die es bis dahin gab, wurden gekappt oder bestehen nur noch im Zwei-Stunden-Takt mit der Konsequenz von bis zu einer Stunde Fahrzeitverlust“.
Zuversichtlich ist die Gemeinderatsfraktion SPD /Die Linke, dass Friedrichshafen einen Mobilitätsmanager bekommt. Seit mehreren Jahren wirbt die SPD für diese Stelle. Sie hat dazu die Expertise des deutschlandweit anerkannten Experten für Mobilitätsfragen, Professor Heiner Monheim, in ihre Anträge einfließen lassen. Dranbleiben war die Devise der Sozialdemokraten. Gut Ding will Weile haben. Bürger wollen von Lärm, Abgasen und Staus entlastet werden. Die Stadt will sich hin zur Klimaneutralität entwickeln. Um dies zu erreichen, ist es erforderlich, das gesamte Verkehrssystem, alle Akteure zu vernetzen. Das geht vom Fuß- über den Radverkehr, den motorisierten Individual Verkehr (Pkw und Motorrad) bis zum ÖPNV mit Bus und Bahn. Diese Verkehrsarten stehen untereinander in Konkurrenz um Flächen und Budgets. Dieses Konkurrenzdenken zu überwinden und gute Erfahrungen auszutauschen, ist wichtiger Teil der Arbeit, die angepackt werden muss. Die Pendlerströme nach Friedrichshafen (täglich 20.000 Pendler rein und 10.000 raus) werden stark vom Verhalten der Betriebe und ihrer Belegschaften beeinflusst. Der Mobilitätsmanager hat die Aufgabe, die verschiedenen Akteure in Wirtschaft und Verwaltung bei Planungen und deren Umsetzungen mit einander zu vernetzen und zu abgestimmtem Handeln zu bewegen. Zudem sind Kontakte nach außen erforderlich zu den Nachbar-Kommunen, dem Kreis, dem Land, dem Bund und der EU für die frühe Kenntnis von Förderungen, der erfolgreichen Förderung von außen als auch für ein koordiniertes Handeln mit den Nachbarn. So lässt sich erfolgreich attraktive, umwelt- und klimafreundliche Mobilität gestalten. Die neue Aufgabe wird der Stadt Geld sparen, da sie die Wirtschaftlichkeit ihrer Verkehrsangebote steigert. Und sie passt zu den Eckpunkten der Klimapolitik, die Oberbürgermeister Brand vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.
Das baden-württembergische Kultusministerium hat die Einrichtung einer gynmasialen Oberstufe an der Graf-Soden-Gemeinschaftsschule genehmigt. Damit bietet Friedrichshafen den Schülern nun alle Möglichkeiten, zum Abitur zu gelangen: über das G8-Regelgymnasium, berufliche Gymnasien und nun auch die G9-Variante. Die Fraktion begrüßt das sehr. Näheres ist zu finden unter http://www.spd-friedrichshafen.de/pressemitteilungen/
