Bodenseeschule: Geschäftsführung in Schülerhand

Auf Anregung von Bernd Caesar (Ortsverein Kluftern) besuchten Sozialdemokraten die mit Schulpreisen ausgezeichnete Grund- und Werkrealschule St. Martin (Bodenseeschule) in Friedrichshafen.

Schulversagen abgeschafft

Von eigenen Schulerfahrungen noch geprägt, zeigte sich die zehnköpfige Delegation der SPD des Bodenseekreises beeindruckt vom Schulalltag in der Friedrichshafener Bodenseeschule: Konzentriert arbeitende Kinder und Jugendliche in einer angenehmen Atmosphäre ohne Lärm und einer Disziplin, die von den Schülern selbst ausging. Drei Stunden führte Schulleiter Gerhard Schöll die Gruppe durch die Klassenzimmer, Werkräume, Kantine und Außenanlagen. Die von der katholischen Kirche getragene Schule führt bis zum staatlichen Realschulabschluss.

v.l.n.r. Roland Kaczmarek und Christine Heimpel (SPD Friedrichshafen), Jonathan Haßler (Jusos Bodenseekreis), Wolfram Klaar (SPD Uhldingen-Mühlhofen), Irene Demuth (SPD Immenstaad), Siglinde Roman (SPD Tettnang), Dieter Stauber (Kreisvorsitzender, Gemeinderat FN), Gerhard Schöll (Rektor), Bernd Caesar und Gretel Schwaderer (SPD Kluftern), Peter Mohr (Gemeinderat FN)

Schulversagen scheint hier abgeschafft: Seit 1991 haben alle Schüler bis auf einen den Realschulabschluss geschafft und anschließend eine Lehrstelle oder einen Platz in einer weiterführenden Schule erhalten, ein beispielhafter schulischer Lernerfolg.  Deutlich zu spüren war, dass für Rektor Schöll und sein Kollegium der Schüler als Mensch und dessen Entwicklung zu einer Persönlichkeit im Mittelpunkt steht.

Spare, spare, Zukunft baue -- Baden-Württemberg vorne beim Energiesparen

Die Energiewende zum Erfolg zu führen, ist eine der wichtigsten Aufgaben, um die Zukunft unseres Landes auf ein stabiles Fundament zu stellen.

Der Energiehunger darf uns nicht zu den gleichen kurzfristigen Entscheidungen führen wie Esau, der hungrig sein „Erstgeborenen Recht“ für eine Linsensuppe an seinen Bruder Jakob abgetreten hat.

Ein Vergleich zeigt deutlich, dass Energieeffizienz der Schlüssel zum Erfolg ist: Wenn jeder Acker, jede landwirtschaftliche Fläche in Deutschland zur Produktion von Biogas genutzt würde, könnten wir damit nur 5% unseres Primärenergiebedarfs befriedigen.

In der völlig überzogenen Diskussion um die EEG-Umlage geht der Aspekt des sparsamen Umgangs mit Energie, die Energieeffizienz, oftmals völlig unter. Welche Schritte in dieser Richtung bereits unsere Gemeinden und die Landesregierung Baden-Württemberg gehen und welchen Zick-Zack-Kurs die Kanzlerin fährt, wird im Folgenden kurz geschildert:

SPD Kluftern: Sollen Ausländer Maut bezahlen?

"Ja, eine Pkw-Maut für Ausländer auf unseren Autobahnen muss her." Das klingt erst einmal gut, befriedigt zumindest die Gefühlswelt. Wir zahlen bei denen, also sollen die auch bei uns bezahlen. Warum der Schuss schnell nach hinten losgehen kann, zeigt dieser Artikel auf:

Die Erhebung einer Pkw-Maut geht letztlich zu Lasten der deutschen Autofahrer, ist bürokratische Geldverschwendung und bei genauer Betrachtung nicht mehr als populistischer Mist aus dem bayrischen CSU-Stall.

Die Lkw-Maut auf Autobahnen führt durch Maut-Vermeidung zu mehr Verkehr auf den Bundesstraßen. Daher muss die Lkw-Maut auf Bundesstraßen ausgeweitet und gemessen an den Schäden, die Lkws verursachen, muss die Mautgebühr drastisch angehoben werden.

 

 

Position der SPD Bodenseekreis zum weiteren Ausbau der B 31

Der Kreisvorstand der SPD-Bodenseekreis stellt fest, dass die Verbesserung der Verkehrssituation und vor allem der weitere Ausbau der B31 im Kreisgebiet für die Einwohner ein Anliegen höchster Priorität ist. Der derzeit prekäre Zustand wird von Jahr zu Jahr unerträglicher, weil das Verkehrsaufkommen vor allem im Schwerverkehr ständig zunimmt und besonders zur Reisezeit die Kapazitätsgrenzen längst überschritten sind. Die Folgen sind ständige Staus mit nicht mehr planbaren, immer längeren Fahrzeiten bei Bussen und Individualverkehr, unzumutbare Umweltbelastungen durch Ausweichverkehr, Abgase und Lärm und die damit verbundenen Verluste bei Wirtschaft und Lebensqualität und eine hohe Unfallhäufigkeit, wie sie für unsere Tourismusregion nicht hinnehmbar sind. Der SPD-Kreisverband hat deswegen zusammen mit den SPD-Ortsvereinen die hier dargestellte Position mit eigenen Lösungsansätzen und Vorschlägen erarbeitet.

SPD-Kreisvorstand tagt zur B 31 in Kressbronn

Unter erschwerten Bedingungen und mit teilweise erheblicher Verspätung ist die Anreise der Sozialdemokraten aus dem Bodenseekreis zur Kreisvorstandssitzung nach Kressbronn erfolgt. Passend zum Thema der Konferenz, die sich mit einem Konzept zur Bundesstraße 31 beschäftigte, war durch einen Unfall die B 31 durch kilometerlange Staus zwischen Langenargen-Oberdorf bis nach Kressbronn in Richtung Lindau blockiert. Dementsprechend motiviert waren die Genossen dann im Hotel Krone, sich für den B 31-Ausbau einzusetzen. Die chronisch überlastete Straße wird Thema der nächsten Kreisdelegiertenkonferenz sein, kündigt die SPD in ihrer Pressemitteilung an.