Folge 41 vom Podcast „Zwischendurch politisch“ ist online:

Veröffentlicht am 06.10.2025 in Aktuelles

Matthias Eckmann und Werner Nuber (Foto: Katja Bode)

Von Friedrichshafen bis Gaza: Politik zwischen Hoffnung und Horror
Der Bogen wird auch dieses Mal im sozialdemokratischen Podcast vom Bodensee weit gespannt. Der amtierende Gemeinderat Matthias Eckmann und der ehemalige Gemeinderat Werner Nuber debattieren über die Zukunft des städtischen Krankenhauses in Friedrichshafen, dem Wechsel in der Führungsetage der ZF, Robert Habeck’s Statements zu seinem Rückzug aus der Politik, Israels invasive Verteidigungsstrategie, zunehmenden Antisemitismus, die Bedrohungslage in Europa durch Russland, populistische Tendenzen in der Politik der „Mitte“ sowie die Auswirkung des Attentates auf Charlie Kirk.

 

Neuer Kurs in der ZF oder Motorenöl im Blut und die Getriebezacke im Knie? 

Geräuschlos und unvorhersehbar kam der Vorstandswechsel in der ZF. Mathias Miedreich ist der neue CEO. Eckmann und Nuber wägen die Aspekte der Entscheidung des Vorstandes ab und beleuchten die Stimmen aus dem Umfeld dazu. Fraglich ist, welches Signal von der Neubesetzung des Chefsessels ausgehen wird. Klar ist auf jeden Fall, Miedreich wird eine Mammutaufgabe zu stemmen haben.
 
Tritt Habeck nach oder bezieht er berechtigt Position?

Sein Rückzug aus der Politik ist unter anderem von harscher Kritik an Klöckners polarisierenden Amtsausübung und Söders polemischen Politikstil begleitet. Habeck meint, die eigentlichen Probleme würden schlicht viel zu selten zur Sprache gebracht. Nuber und Eckmann sind sich unter dem Strich darüber einig, dass das Schlechtreden der grünen Politik Habeck und auch seiner Partei nicht gerecht werden. Ein inszenierter Kulturkampf würde initiiert – ein Spiegel der Stimmungspolitik – und genau das sei keine lösungsorientierte Realpolitik.
  
Expansive Politik mit zwei Brennpunkten

Wie die Einschätzung von Eckmann und Nuber zu den Geschehnissen im Nahen Osten ausfällt, lässt sich unter anderem schon an der entstandenen Debatte zwischen beiden ablesen: Handelt es sich um Menschenrechtsverletzungen oder liegt bereits um einen Genozid in Gaza vor? Beide sehen die expansive Politik von Benjamin Netanjahu kritisch. Sie erläutern die aktuellen Rahmenbedingungen und die Verhältnismäßigkeit Netanjahus Handelns. Mit Sorge beobachten sie einen erstarkenden Antisemitismus in verschiedensten Lagern weltweit. Die Zweistaatenlösung und die Macht der USA spielen in diesem Kontext ebenso eine Rolle.
Der Übergang zur aggressiven und provokativen Politik von Russland ist fließend. Nuber stellt die Frage, wie resilient Deutschland und Europa wären, falls Russland tatsächlich einen NATO-Partner angreift – auch vor der Kulisse eines zunehmenden Wohlstandsverlustes in Deutschland. Beide sind sich einig, Europa muss zusammenstehen.
 
Über diese Themen und noch viel mehr sprechen Eckmann und Nuber in ihrem Podcast.
Also es bleibt spannend und es gilt wie immer: „Hört rein, s´isch guat!“


Den Podcast finden Sie kostenlos unter „Zwischendurch politisch“ auf Spotify.

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