Werner Nuber, Kai Nopper & Matthias Eckmann (Foto: Kai Nopper)
Was ist los im Häfler Klinikum, Kai Nopper?
Schon zum zweiten Mal ist Kai Nopper beim amtierenden Gemeinderat Matthias Eckmann und dem ehemaligen Gemeinderat Werner Nuber zu Gast. Der amtierende Gemeinde- und Kreisrat Nopper, spricht mit den Moderatoren in der aktuellen Folge über die Zukunft des Medizin Campus Bodensee (MCB), über den SPD-Bundesparteitag sowie über Reggae und Austropop.
Nopper ist nicht nur ein hingebungsvoller Pädagoge und Schulleiter, er ist auch ein leidenschaftlicher Lokalpolitiker, der seine Ämter zu einem höchst anspruchsvollen Hobby umgetauft hat. Trotz der zeitintensiven und harten Arbeit die darin steckt, machen ihn diese Aufgaben „fröhlich“ und er schätzt das „schöne Miteinander in der Fraktion“. Seit Juni ist Nopper zudem Ersatzkandidat für die Landtagwahl im März 2026. Er meint es sei an der „Zeit ein paar Duftmarken“ bei Kernthemen wie der Bildungspolitik, der Gesundheitspolitik und zum Thema beitragsfreie Kindergartenplätze zu setzten. Wie sehr die Kleinen ihm am Herzen liegen, verrät der Seehasenpräsident ganz bewegt: „Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn 750 Kinderkehlen laut nach dem Seehas rufen.“
Eckmann, Nuber und Nopper erörtern die aktuelle wirtschaftliche und personelle Situation des Medizin Campus Bodensee und zeigen auf, warum die künftige Finanzierung des Häfler Klinikums auf mehreren Schultern verteilt werden muss. Diese Daseinsvorsorge im Bodenseekreis kann nicht mehr allein durch die Stadt Friedrichshafen und die Zeppelin-Stiftung für den gesamten Kreis geleistet werden. Daran knüpfen zudem auch umfassende strukturelle Veränderungen durch die Krankenhausreform vom ehemaligen Gesundheitsminister Karl Lauterbach an.
Eine Besonderheit in Friedrichshafen ist das Interkulturelle Stadtfest, bei dem dieses Jahr der Verein Brücke nach Horishni Plavni e.V. einen Stand betreiben konnte. Nuber schwärmt in den höchsten Tönen von dieser friedlichen Vielfalt und dem Erfolg durch die Einnahmen für die beiden Krankentransporter, die dringen in der Ukraine gebraucht werden.
Die Moderatoren und ihr Gast diskutieren zum Schluss noch über ihre Eindrücke vom SPD-Bundesparteitag. Sie wünschen sich einen offenen Diskurs, aber auch ein deutliches Zeichen, der Einigkeit in der Partei. Programmatisch und konzeptionell gibt es aus ihrer Sicht einen klaren Erneuerungsbedarf für den der Grundstein aber gelegt sei. Grund zur Freude sind aus ihrer Sicht, dass das AfD-Verbotsverfahren vorbereitet und umgesetzt werden soll und Bärbel Bas die Parteivorsitzende der SPD geworden ist.
Das sind Themen die beschäftigen, also es gilt wie immer: „Hört rein, s´isch guat!“
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