Für ihre neue Folge 53 haben Matthias Eckmann und Werner Nuber einen besonderen Gast eingeladen: Peter Gerstmann, langjähriger Vorstandsvorsitzender des Zeppelin-Konzerns. In dem ausführlichen Gespräch geht es um wirtschaftliche Verantwortung, internationale Krisen und die Zukunft zentraler Institutionen in Friedrichshafen.
Gerstmann leitete den Zeppelin-Konzern rund 15 Jahre lang und verantwortete in dieser Zeit ein Unternehmen mit heute über 12.000 Mitarbeitenden weltweit. Im Podcast spricht er über die Entwicklung des Konzerns, die besondere Struktur als Stiftungsunternehmen und über seine Erfahrungen im internationalen Geschäft.
Ein prägendes Ereignis seiner Amtszeit war der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022. Damals beschäftigte Zeppelin mehrere tausend Mitarbeitende in Russland und der Ukraine. Gerstmann schildert eindrücklich die Herausforderungen dieser Zeit – von Evakuierungen über Sanktionsfragen bis zu den menschlichen Konsequenzen für Mitarbeitende und ihre Familien.
Neben internationalen Themen geht es auch um Friedrichshafen selbst. Gerstmann spricht über die Rolle der Zeppelin Universität, in deren Universitätsrat er ist, sowie über die Bedeutung des Zeppelin Museums für die Stadt. Beide Einrichtungen seien wichtige kulturelle und gesellschaftliche Ankerpunkte für die Region.
Auch grundsätzliche politische Fragen werden diskutiert: von der Zukunft der Bildungspolitik über steuerpolitische Debatten bis hin zur Frage, wie Demokratien mit wachsendem Populismus umgehen können.
Die Folge verbindet wirtschaftliche Perspektiven mit persönlichen Einblicken und zeigt einmal mehr den Anspruch des Podcasts „Zwischendurch politisch“, politische Debatten aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu führen.