SPD-Fraktion besucht 2018 die Rathäuser im Bodenseekreis

Veröffentlicht am 06.02.2018 in Fraktion

Proaktive Vermittlung der Kreistagspolitik  – Zahlreiche Termine an der Basis geplant

Enger verknüpfen will die SPD-Kreistagsfraktion im Bodenseekreis die Gemeindepolitik mit der Kreispolitik. „Es gibt viele gemeinsame Überschneidungen und Berührungspunkte“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Zeller. Es gebe genügend gemeinsame Themen, wie beispielsweise die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, den Ausbau der Kinderbetreuung, Angebote in der Jugendarbeit, Stärkung der Familientreffs oder die Integration von Flüchtlingen. Auch die Themen Verkehr und Sicherheit sind nach Meinung der Kreistagsfraktion der SPD zentrale kommunalpolitische Schwerpunkte, bei denen ein Gespräch Sinn macht.

Die SPD startete vor einigen Tagen die Gesprächsrunde mit den Bürgermeistern in Eriskirch. Dabei legte der neugewählte Bürgermeister Arman Aigner dar, dass für eine Wohnraumentwicklung in Eriskirch kaum Potential vorhanden sei. Akzeptiert werde die Vorgabe der Regionalplanung, wonach Eriskirch sich auf die Eigenentwicklung beschränken müsse. Letztendlich bliebe im Wesentlichen nur eine maßvolle Verdichtung, wenn vorhandene Bausubstanz ersetzt werden müsse. „Wir sind ein attraktiver Wohnort, der in unmittelbarer Nähe interessante Arbeitgeber hat“, beschreibt Eigner die Situation in Eriskirch und meint vor allem ZF, „mtu“, Zeppelin und die Luft- und Raumfahrt in Immenstaad.

Ein besonderes Anliegen des Bürgermeisters ist es, einen neuen Zugang zum Gewerbegebiet zu bekommen, um die Wohnbebauung mit der 30er-Zone zu entlasten. Aigner: „Oft suchen unkundige Fahrer ihren Zielort und irren im Wohngebiet umher“. Die SPD-Kreisräte versprachen hier Unterstützung unter Einbeziehung des Landschaft- und Naturschutzes.

Besonderes Lob erhielt Aigner von Kreisrätin Ingrid Sauter (SPD) für den geplanten Neubau einer Kindertagesstätte bei der Festhalle. Kindergartenplätze und Plätze für Kinder unter 3 Jahren sind rar in Eriskirch, so dass derzeit suchende Eltern eine Absage erhielten. „Wir sind randvoll und brauchen weitere Gruppen“, betont Aigner.  Auch beim Thema Ganztagsbetreuung und Inklusion sei noch Bedarf vorhanden. Zeller und Sauter ermunterten den Bürgermeister das Angebot des Landkreises zu nutzen und die kreiseigene Kindergartenfachberatung in Anspruch zu nehmen. Diese Stelle wurde im vergangenen Jahr vom Bodenseekreis auf Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zur Unterstützung der Elementarbildung für die Gemeinden geschaffen. Die Gesprächspartner waren der Meinung, dass „Investitionen“ in die Kinder gut angelegt seien.

Weitere Themen waren die Angebote im Familientreff und insbesondere das Thema Leihoma und Leihopa  Kindern die Erfahrung zu ermöglichen, mit allen Generationen in regelmäßigen Kontakt zu kommen, sei elementar, war man sich einig. Außerdem entlaste es Familien, insbesondere Alleinerziehende.

Aigner lobte auch das große Engagement vieler Menschen in seiner Gemeinde bei der Flüchtlingsfrage. „Die Not der Hilfesuchenden wurde erkannt“. Einig waren sich Bürgermeister und Kreisräte, dass Sprache, Arbeit und die Integration auch in örtlichen Vereinen die Grundlage für ein tragfähiges und friedliches Miteinander bilden.

 

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